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Medizinische Fachbegriffe von A bis Z.

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Arthritis:
Arthritis ist ein Überbegriff für meist schmerzhafte Entzündungen an Gelenken. Häufig ist Arthrose die Ursache einer Arthritis.

Arthrose:
Arthrose ist Gelenkverschleiß. Kopf und Pfanne der Körpergelenke sind mit einer dämpfenden Knorpelschicht überzogen, die sie beweglich und gleitfähig hält. Durch Verletzungen, Entzündungen oder einfach durch Verschleiß kann diese schützende Schicht angegriffen und rau werden, im Endstadium sogar komplett abgebaut sein.

Arthroskopie (Gelenkspiegelung)
Bei der Arthroskopie wird durch einen kleinen Schnitt ein Endoskop mit einer Kamera in das zu behandelnde Gelenk eingeführt. Über diese Sonde können dann mögliche Schäden unmittelbar erkannt und auch behandelt werden. Medikamente und Instrumente gelangen über einen kleinen Zusatzschnitt direkt an ihren Einsatzort und können dann unter Sicht eingesetzt werden.

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Bildwandler:
mobiles Röntgengerät zur Durchleuchtung. So können ärztliche Instrumente präzise gesteuert und kontrolliert werden.

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Computertomographie (CT):
Bei der CT werden mittels Röntgenstrahlen Schichtaufnahmen des Körpers in verschiedenen Ebenen erstellt. Die Methode wird zum einen zur Diagnose und zur Planung eines Eingriffes eingesetzt. Zum anderen dient sie auch der Kontrolle der Behandlung selbst: Ein spezielles Kontrastmittel erlaubt es dabei, die Position ärztlicher Instrumente und anatomische Besonderheiten genau zu lokalisieren. So kann der Eingriff besonders präzise gesteuert werden.

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Diskografie:
Bei der Diskografie wird ein Kontrastmittel in die Bandscheibe gespritzt und anschließend ein Röntgenbild erstellt. Auf diese Weise lässt sich das Gewebe präzise abbilden und ein Schaden sichtbar machen. Zudem dient die Injektion der Sicherung der Diagnose: Der Patient sollte bei der Injektion exakt seinen bekannten Schmerz spüren ("Memory Pain").

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Epiduroskopie
Die Epiduroskopie ist eine Spiegelung des Wirbelsäulenkanals. Eine winzige Kamera an der Spitze eines Katheters erlaubt dabei einen direkten Blick auf Schädigungen in diesem Bereich. Zudem können über den Katheter Spülungen vorgenommen und entzündetes Gewebe mit Medikamenten behandelt werden.

Epidurale Spülung
Spülung des Wirbelsäulen-Kanals. (s. a. Epiduroskopie)

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FAB
siehe Facettengelenksblockade

Facettengelenksblockade (FAB, Wirbelgelenksblockade)
Degenerative Veränderungen in den kleinen Wirbelgelenken führen häufig zu Druckempfindlichkeit und Bewegungsschmerzen. Bei der Wirbelgelenksblockade wird dieser Schmerz gezielt ausgeschaltet, um sicher zu gehen, dass der Verschleiß am Gelenk tatsächlich die Ursache für den empfundenen Schmerz ist. Dazu werden schmerz- und entzündungshemmende Stoffe über eine Sonde und unter CT-Kontrolle exakt an das betroffene Gelenk gebracht.

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Gelenkspiegelung
siehe Arthroskopie

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IDET
siehe Intradiskale Elektrothermische Therapie

Impingement:
Der englische Begriff Impingement beschreibt das Aufeinanderprallen zweier Gegenstände. Entsprechend geht es beim so genannten Impingement-Syndrom um die schmerzhafte Einengung eines Körpergewebes. Im Falle eines Impingements des Schultergelenks entstehen die Schmerzen aus einer Einengung der Schultersehnen mit einer Entzündung der Umgebung.

Injektion:
Das Einbringen von Flüssigkeiten oder Medikamenten in den Körper mit einer Hohlnadel (Injektionskanüle).

Injektionstherapie
siehe Periradikuläre Therapie

Intradiskale Elektrothermische Therapie (IDET, Thermische Bandscheibenfestigung)
Die thermische Bandscheibenfestigung ist ein Verfahren zur Behandlung von verschleißbedingt strapazierten Bandscheiben mit eingewachsenen Nerven. Dabei wird das weiche Gewebe im Bandscheibenring durch Erhitzen gefestigt und zugleich die neu eingewachsenen Nerven und Gefäße zerstört. So erhält die Bandscheibe ihre Stabilität zurück und die Schmerzen werden gelindert.

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Katheter:
Ein Katheter ist ein biegsames Instrument, das einem dünnen Schlauch ähnelt. Er kann mit verschiedenen Zusatzgeräten wie Kameras oder Wärmesonden versehen sein. Je nach Ausstattung dient er der Beobachtung, der Injektion oder der Manipulation innerhalb des Körpers. Häufig kann ein Katheter eine offene Operation vermeiden helfen.

Kernspintomographie:
Die Kernspin-Tomografie ergibt ohne Eingriffe und ohne Röntgenbelastung Schnittbilder des Körperinneren. Dabei wird ein magnetisches Feld angelegt, das Aufschluss über den Wassergehalt des untersuchten Gewebes gibt. So kann z.B. der Grad des Verschleißes einer Bandscheibe oder des Knorpelüberzuges im Gelenk dargestellt werden.

Knochendichtemessung (Osteodensitometrie):
Bei der Knochendichtemessung wird der Mineralgehalt der Knochen an einer repräsentativen Stelle (Unterarm oder Wirbelkörper) gemessen und mit dem durchschnittlichen Alterswert verglichen. Anhand der Messdaten kann in Abhängigkeit von körperlichen Beschwerden, Vorerkrankungen und dem Alter des Patienten eine Osteoporosetherapie erarbeitet werden.

Konservative Maßnahmen:
Behandlungsformen, die ohne Eingriff auskommen. Zum Beispiel: Krankengmnastik, Physikalische Therapie, Schmerz stillende Spritzen oder orthopädisch-technische Hilfsmittel wie Korsette.

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Laser-Nukleotomie
siehe Perkutane Laser-Diskusdekompression

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Minimal-invasive Behandlung:
Der Begriff "minimal-invasiv" beschreibt medizinische Methoden, die mit einem möglichst geringen Eingriff auskommen. Meist kommt dabei ein schlauchförmiger Katheter - also eine Sonde mit oder ohne Kamera - zum Einsatz, der durch einen kleinen Schnitt in Körperhöhlen eingeführt wird und dort direkte oder indirekte Beobachtungen und Behandlungen erlaubt. Bei minimal-invasiven Eingriffen haben Patienten meist keine Narbenbildung und nur sehr geringe Risiken zu befürchten.

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Osteoporose
Die Osteoporose ist eine Entkalkung der Knochen. Bei der Krankheit, von der vor allem Frauen ab den Wechseljahren, aber auch ältere Männer betroffen sind, wird den Knochen kontinuierlich Kalzium entzogen. Dadurch werden sie schwach und brüchig. Gründe für die Krankheit sind einerseits Veranlagung, andererseits jedoch auch eine falsche Lebensweise mit wenig Bewegung, falscher Ernährung und zuviel Zigaretten- und Alkoholkonsum.

Orthokin(R)-Therapie
Bei der Orthokin(R)-Therapie produzieren die Blutzellen des Patienten den Wirkstoff gegen die Arthrose selbst. Häufig ist Arthrose von Entzündungsprozessen begleitet, die den Gelenkverschleiß voran treiben und Schmerzen auslösen. An diesen Entzündungen sind bestimmte Botenstoffe des Immunsystems beteiligt, vor allem das so genannte Interleukin-1, kurz IL-1. In der Regel herrscht im Körper ein Gleichgewicht zwischen diesem Botenstoff und seinem natürlichen Gegenspieler, dem IL-1Ra ("Ra" steht für "Rezeptor-Antagonist", der Hemmstoff verhindert also, dass der Körper auf IL-1 reagiert). Arthrose-Patienten haben jedoch meist zu wenig von diesem Gegenspieler im betroffenen Gelenk. Bei der Orthokin-Therapie wird deshalb das Patienten-Blut mit einer speziellen Spritze entnommen, deren Innenseite die Blutzellen zur Produktion des gewünschten IL-1-Gegenspielers anregt. Anschließend wird der Wirkstoff im Labor etwa 100fach angereichert und schließlich dem Patienten in sechs bis acht Portionen im Abstand von jeweils einer Woche hochsteril in das betroffene Gelenk gespritzt. Die Firma, die das Verfahren entwickelt hat, nennt den angereicherten Hemmstoff "Orthokin".

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Periradikuläre Therapie (PRT, Injektionstherapie)
Nervenreizungen im Bereich der Hals- oder Lendenwirbelsäule bewirken oft starke, hartnäckige Schmerzen. Diese Schmerzen können mit der Periradikulären Therapie behandelt werden. Über eine Injektionsnadel wird dabei der gereizte und entzündete Nerv mit einer Wirkstoffkombination umspült. Die präzise Ausrichtung der Nadelspitze wird nach Gabe eines Kontrastmittels z.B. computertomografisch überwacht.

Perkutane Laser-Diskusdekompression (PLDD, Laser-Nukleotomie)
Bei einer krankhaften Veränderung der Bandscheibe kann Gewebe austreten und auf einen Nerv drücken. Bei der computergesteuerten Bandscheiben-Operation mit Lasersonde wird unter computertomografischer Kontrolle die Lasersonde über eine spezielle Kanüle direkt in die Bandscheibe eingeführt. Das Bandscheibengewebe wird vorsichtig teilweise verdampft bzw. abgetragen, eingewachsene Nervenenden werden verödet und die Bandscheibe insgesamt etwas geschrumpft Es kommt dadurch zur Druckentlastung des schmerzenden Nerven. Durch eine Testinjektion in die Bandscheibe (Diskografie) wird zuvor sicher gestellt, dass die Schmerzen tatsächlich von einer geschädigten Bandscheibe ausgehen.

Physikalische Therapie
Bei der Physikalischen Therapie sollen die körpereigenen Heilkräfte durch die Anwendung physikalischer Faktoren mobilisiert werden. Zu diesen Faktoren gehören zum Beispiel Wärme und Kälte, Ultraschall- oder Elektrotherapie.

PLDD
siehe Perkutane Laser-Diskusdekompression

PRT
siehe Periradikuläre Therapie

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Racz-Katheter (Schmerzkatheter-Behandlung nach Prof. Racz)
Die Schmerzkatheter-Behandlung nach Prof. Racz dient zur Behandlung von schmerzenden Veränderungen im Bereich des Wirbelsäulenkanals. Dabei wird durch eine natürliche Knochenöffnung im Steißbein ein spezieller Katheter in den Wirbelkanal eingeführt. Diesen platziert der Arzt unter Röntgenkontrolle exakt an der entzündeten und eingeengten Stelle des Nerven. Dort werden über den Katheter verschiedene Entzündung hemmende, Schmerz stillende und Narben lösende Substanzen direkt an den Ort des Schmerzes gebracht. Zusätzlich wird mit konzentrierter Kochsalzlösung das umliegende Gewebe entwässert und geschrumpft, damit es nicht mehr auf den Nerven drücken kann.

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Schmerzkatheter
siehe Racz-Katheter

Spezialkanüle
siehe Injektion

Stoßwelle
Genauso wie Lichtstrahlen können auch Schallwellen durch Linsen gebündelt werden. Auf diese Weise kann der Schall zu einer Stoßwelle gebündelt werden, die sehr starke Kräfte ausüben kann. Bei der Stoßwellentherapie wird die Stoßwelle eingesetzt, um diese Kräfte im Körperinneren einzusetzen. Häufig geschieht das bei der Zertrümmerung von Nierensteinen, jedoch können seit jüngerer Zeit auch Verkalkungen in den Weichteilen von Schulter oder Ferse damit behandelt werden.

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Thermische Bandscheibenfestigung
siehe Intradiskale Elektrothermische Therapie

Thermokoagulation der Facettengelenke
siehe Thermosonden-Behandlung der Wirbelgelenke

Thermosonden-Behandlung der Wirbelgelenke (Thermokoagulation der Facettengelenke)
Steht eine degenerative Veränderung eines Wirbelgelenks als Ursache für den Rückenschmerz fest, kann eine Hitzesondenbehandlung der Wirbelgelenke durchgeführt werden. Unter CT-Kontrolle bringt man eine Thermosonde in den Bereich der schmerzenden Nervenfasern. Daraufhin wird der Nerv zur Kontrolle kurz stimuliert, bevor ein örtliches Betäubungsmittel gegeben und die Sondenspitze erhitzt wird. Auf diese Weise wird ein kleiner Bereich verödet, so dass die Leitung der Schmerzfasern unterbrochen wird.

Transcaudale Epiduroskopie
Epiduroskopie (s.o.) über einen Zugang im Steißbein. ("Cauda" ist lateinisch für "Steißbein", daher heißt transcaudal wörtlich "durch das Steißbein"). Nach oben

Wirbelgelenksblockade
siehe Facettengelenksblockade
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